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Vitex agnus-castus – Mönchspfeffer

5. November 2018
Blütenstand Standort  sonnig, windgeschützt, warm Boden steinig und sandig, kalkhaltig, nährstoff- und humusreich Wuchs 1-3m hoch und breit werdend, Halbstrauch Blütezeit September bis Oktober, duftend Blütenfarbe violett, blau, rosa, weiß Früchte schwarze Beeren Bekannte Sorte Alba (weiß) Pflege verblühte Blüten ausschneiden, gelegentlich Auslichten Verwendung Staudenbeete, Steingarten, Rabatten, Kübelpflanzung, Heilpflanze Besonderheiten gelbe Herbstfärbung, Bienen- und Insektennährgehölz, auch die Blätter durften intensiv pfeffrig Ein Schnitt ist nicht notwendig jedoch möglich. Hierzu im Frühjahr vor dem Austrieb stark zurückschneiden (ca. 2/3). Woher kommt der Name Mönchspfeffer? Früher wurde die Pflanze hauptsächlich in Klostergärten angebaut. Die Mönche haben die schwarzen Beeren getrocknet und eingenommen um ihr Keuschheitsgelübde leichter einzuhalten – obs funktioniert hat ist nicht ganz klar. Als Heilpflanze wird sie auch heute noch in der Frauenheilkunde eingesetzt. Hierzu unbedingt mit der Ärztin oder Apothekerin des Vertrauens eventuelle (Neben-)Wirkungen abklären.
Vitex anguns-castus - Mönchspfeffer, Blütenstand

Hemerocallis x cultorum – Taglilie

17. Juli 2017
Taglilie Standort  vollsonnig bis halbschattig – sie blühen im Halbschatten weniger üppig Boden normaler frischer Gartenboden, tiefgründig, durchlässig,  Wuchs horstartig, Laub überhängend , Höhen je nach Sorte von 40cm bis 1m Blütezeit Mai – Oktober Blütenfarbe div gelb-, orange-, rot-, rosa-, purpur- und lilatöne, auch mehrfärbig Bekannte Sorten Baby Betsy (dunkelrosa), My Reggae Tiger (orange), On an On (hellrosa, duftend), Frans Hals (gelb und orange) Pflege im Frühling vor Schneckenfraß schützen, einmal jährlich düngen Verwendung Beete und Rabatten, die hohen Sorten (zB Pink Damask) auch als Solitärpflanze; in Kombination mit Frauenmantel, hoher Phlox, Herbstastern, Dreimasterblume, Iris oder auch Gräser wie das Reitgras Karl Förster. Schwachwüchsige Taglilien lassen sich gut mit Rosen, Ziersalbei und Rittersporn kombinieren Besonderheiten essbare Blüten, manche Sorten sind sehr wüchsig

Yucca filamentosa – Palmlilie

5. Februar 2015
Glockenblüte Blütenrispe horstartiger Wuchs Blick ins Innere der Blüte Standort  sonnig, trocken und warm, windgeschützt Boden durchlässiger Gartenboden, eher steinig und sandig, kalkreich Wuchs horstartig, Laub bis 0,75m hoch, die Blütenrispe bis 1,5m Blütezeit Juni bis Juli Blütenfarbe weiß weitere Arten Y. glauca (blaugrün belaubt), Y. rostrata Pflege Düngegabe im Frühjahr, verblühte Blütenrispen sowie trockene Blätter ausschneiden Verwendung Einzelstellung in Beeten und Rabatten, Steingärten Besonderheiten sehr pflegeleicht, Vermehrung erfolgt über Teilung, Jungpflanzen Winterschutz geben

Die Palmlilie ist am richtigen Standort unglaublich pflegeleicht und daher für Garteneinsteiger sehr gut geeignet.

Auch in Kübeln oder Trögen sieht sie sehr gut aus. Dann sollte sie auf jeden Fall frostfrei und hell überwintert werden.

Als sehr robuste Pflanze hat man kaum Probleme mit Krankheiten oder Schädlingen. Manchmal bekommt sie Schildläuse, die recht hartnäckig sein können. Hier hilft regelmäßig die Pflanzen kontrollieren und die Tierchen abstreifen.