Tipps und Service
| 23. Juni 2010 |
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Unser neuestes "Baby" - die Jumbograshecke! Anbei eine kleine Pflanzanleitung mit vielen Infos und Tipps zu Miscanthus/Elefantengras in der modernen Gartengestaltung: http://www.youtube.com/watch?v=k1lh1pFYEP4 |
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| 12. Mai 2010 |
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Der Mai ist zwar schon fast vorueber, doch die Temperaturen haben uns bis jetzt nicht all zu sehr verwoehnt – aber nur auf den ersten Blick! Denn alle Pflanzarbeiten, Duengung saemtlicher Pflanzen- u. Gruenflaechen, Rasenaussaaten, und vieles mehr, dass um diese Zeit gemacht werden kann, ist bei kuehlen Temperaturen wesentlich vertraeglicher, als bei Hitze! Waermeliebenden Blumen waers natuerlich wohl- temperiert lieber, aber gut; Zum Thema! Die oben angefuehren Pflanzarbeiten sollte man langsam aber sicher abschliessen – an dieser Stelle koennte ich erwaehnen, dass ich eher ein Anhaenger von Herbstpflanzungen bin… nur bei kaelteempfindlichen Pflanzen bietet der Fruehling wesentliche Vorteile, aber generell, vor allem im Gehoelz-Bereich, ist die Herbstpflanzung aus meiner Sicht vertraeglicher, als im Fruehjahr. Wobei dieses Fruehjahr auch eher an Herbst erinnert hat…aber lassen wir das! Die Duengung… ist wie beschrieben auch bei feuchter Witterung vertraeglicher als bei Hitze. Wobei wir bei organischen Duengern nicht so gebunden sind als bei „klassischen“ Mineral- (Kunst-)Duengern. Weiters haben wir im Herbst einen Versuch im Rasenbereich gemacht mit organischem Duenger – mit selbst fuer uns sehr ueberraschenden Erfolg! 
Auch wir hatten einige rel. kahle Stellen, vor allem vom Schnee-Schimmel in diesem Jahr, doch kaum stiegen die Temperaturen etwas an, startete die Flaeche mit kraeftig gruenem Austrieb, wo die Rasenflaechen im Umkreis noch eher braun als gruen waren. Ich darf hier ja keine Produkt-Namen nennen, gern geb ich aber alle Infos an Interessierte telefonisch weiter bzw. kann man diese Natur-Duenger auch bei uns beziehen. Was gibt’s… sonst noch zu berichten?Unsere Garten-Saison ist recht erfolgreich verlaufen – vielen Dank an unsere Kunden, die auch diese Artikel lesen und entschuldigen kann ich mich auch gleich bei jenen, die wir in der „Hoch-Saison“ nicht mehr kurzfristig bedienen konnten. Sollte der oder meist die eine oder andere unter Ihnen Rat & Tat aus Service-Gaertner-Hand benoetigen, so wuerde ich Sie bitten sich einige Wochen im Voraus zu melden, dann haben wir bestimmt die notwendige Zeit um Sie umfassend u. kompetent zu beraten bzw. natuerlich auch in der gaertnerischen Ausfuehrung fuer Sie taetig zu werden! Einen schoenen Sommer in Ihrem Garten wuenscht Ihnen Reinhard Sperr, Der Service Gaertner P.S. Erneuerbare Energie bringt auch bares Geld! Unsere kleine (10,8m²) Solaranlage zur Warmwasseraufbereitung am Wohn/Buerohaus in Oberhofen ist heuer zu einer der schoensten Anlagen Oberoesterreichs gewaehlt worden uns somit mit einem 100-Euro-Scheck vom OOE-Energiesparverband belohnt worden! |
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| 17. März 2010 |
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Elefanten im Garten?!
OK, keine echten Elefanten, aber immerhin echtes Elefanten-Gras! So nennt man das zumindest in der Landwirtschaft und auch in der Gartengestaltung, der Botaniker wird eher auf Miscanthus x giganteus (sinensis) kommen. Miscanthus ist eine sehr vielfaeltige Graeserart, die asiatischen Ursprungs ist.
Miscanthus in der modernen Gartengestaltung Um heute mal ausnahmsweise nicht auf die altbekannten Gartenthemen, die um diese Zeit aktuell sind wie z.B. (Obst)Baumschnitt, Rosen Nachschneiden, Stauden- u. Graeserschnitt, in weiterer Folge die erste Duengungs- u. Pflanzarbeiten bei Straeuchern, Baeumen und den ersten Fruehlingsbluehern usw. zu kommen – denn das kennen Sie, werte LeserInnen, ohnehin aus dem „FF“, moecht ich heute mal auf eine nicht ganz so bekannte Gartenpflanze, die man ebenfalls im April pflanzt, zu sprechen/schreiben kommen. (Punkt!) Miscanthus x giganteus (sinensis) ist der groesste bei uns wachsene Vertreter dieser umfangreichen Gattung. Drei bis vier Meter erreicht das Elefantengras schon nach zwei bis drei Jahren und ist hier vielfaeltig im Garten einsetzbar: Als „Kulisse“ fuer Gartenteiche oder Pool, als Solitaergras fuer Einzelstellung (ausgewachsen bis 1 Meter Durchmesser) oder immer mehr verwenden dieses Riesen-Gras auch als einfachen und auch guenstigen Heckenersatz! Miscanthus pflanzt man entweder ganz „normal“ also Pflanze mit Erdballen (Topf), aber man hat auch die Moeglichkeit guenstigere Rhizome (Wurzelstecklinge), die normalerweise in der Landwirtschaft zur Biomasse-Erzeugung Anwendung finden, zu pflanzen. Weiters gibt’s noch Stoecke mit Durchmessern von 10 – 50 cm fuer die nicht ganz so geduldigen unter den GaertnerInnen. Apropos! Ich komm eh so selten dazu mal Eigenwerbung zu machen, jetz’ aber: hier koennen Interessenten weitere Infos bekommen und die besprochenen Miscanthus-Stecklinge und Stoecke gleich online bestellen! http://www.energiepflanzen.at/de/gartengestaltung/ Weiters hat der Herausgeber dieser Zeitung netterweise einen kleinen Bericht zum Thema Energiepflanzen aus Oberhofen (u.a. auch zu Miscanthus) gedreht, zu finden ebenfalls unter oben angefuehrter Internet-Adresse sowie unter http://www.energiepflanzen.at/de/aus-der-presse/ . So, das wars schon wieder fuer heute! Nach dem langen Winter wuensch’ ich Ihnen schoene und erholsame, aber auch arbeitsreiche Tage (gehoert dazu!) in Ihrem gruenen Paradies. Und Sie wissen eh, wenn Sie Tipps und Tricks, Planungsunterstuetzung oder mal ein flottes Gaertner-Team fuer ein paar Stunden in Ihrem Garten brauchen – melden Sie sich einfach! Ihre Service-Gaertner Reinhard Sperr P.S. naechstes Mal wieder mit weniger Werbung – versprochen! 
Neben Miscanthus fuer die moderne Gartengestaltung widmen wir uns im "Schwestern-Betrieb" auch der Verwendung von Miscanthus oder Elefantengras (auch Chinaschilf, Chinagras genannt) in der Landwirtschaft fuer Biomasseerzeugung. Weitere Themen aus www.Energiepflanzen.at sind Kurzumtrieb, Anbau Energiewald, Energieholz, KUP (= Kurzumtriebsplantagen), Pappel, Weide und Robinie, Pappelstecklinge, Pappelruten, Hackgut, Hackschnitzel, sowie im allgemeinen Energiepflanzen, Nawaros (=nachwachsende Rohstoffe) und erneuerbare Energien. |
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| 23. Februar 2010 |
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Liebe GartenfreundInnen! Der spaete Winter ist ja nicht gerade unsere Hochsaison, aber es gibt doch Dinge, womit sich Garteninteressierte um diese unwirtliche Zeit beschaeftigen koennen. Eins davon ist der Obstbaumschnitt. Dazu ein paar Tipps, die aus meiner Sicht wichtig sind: * Schnittzeitpunkt lieber spaeter als frueher waehlen, jedenfalls jedoch noch vor dem Austrieb.Das hat zur Folge, dass schon mehr Saft von den Wurzeln in Richtung Knospen transportiert worden ist und die Baeume beim spaeten Schnitt (Z.B. Maerz) im Anschluss schwaecher austreiben – also weniger Holz und mehr Frucht produzieren * Leittriebe und Fruchttriebe aussuchen * Kronen auslichten; nur wenn nach dem Regen genug Wind an die Triebe gelangen kann und der Baum rasch abtrocknet, siedeln sich die verschiedenen Pilzarten (zB. Schorf) schwerer an. * nicht generell alle Triebspitzen beschneiden. Das erwirkt ebenfalls ein schwaecheres Nachtreiben. Im Allgemeinen empfehlen sich Schnittkurse (z.B vom Obst und Gartenbauverein), wo man diese „Philosophie“ in Theorie und Praxis lernen kann. Wem das zu muehsam ist -> einfach anrufen:0664/53 25 487 J P.S. wenn „Schneiden lassen“, dann doch bitte von uns! C by www.DerServiceGaertner.at Reinhard Sperr, Maerz 2010 |
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| 08. November 2009 |
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Mehrmals pro Jahr wird uns an dieser Stelle freundlicherweise Manfred Leeb von der Firma Oscorna mit News rund um die Organische Duengung sowie allgemeinen Gartentipps versorgen. Vielen Dank auch noch mal an dieser Stelle und viel Erfolg weiterhin mit Euren tollen Produkten!!  | Der Versuch. Das Ergebnis. Der Dünger. Ein passionierter Gärtner, nämlich Herr Helmut Stundner, Landesgartenfachberater des oberösterreichischen Siedlerverbandes, hat einen Versuch gemacht: Im Frühjahr wurde auf der gesamten Versuchsfläche in seinem Garten ein guter, zweijähriger Kompost eingearbeitet, wie die Profis das eben so machen. Dann hat er das Feld geteilt und Zuckerhut-Salat angebaut: auf der linken Seite kamen die Pflänzchen in die gute Komposterde, auf der rechten Seite hat er zusätzlich OSCORNA Animalin gestreut; Das Ergebnis sehen sie auf dem Bild..
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 | Jetzt Rosen winterfit machen! Veredelungsstelle mit Laub bzw. Erde anhäufeln. Frostempfindliche Sorten zusätzlich mittels Nadelgehölzzweigen oder Jute vor Erfrierungen schützen. Weiters empfiehlt sich für die volle Gesundheit und Widerstandsfähigkeit nochmals eine Gabe von Oscorna Bodenaktivator. Schnitt: Generell gilt: Bei Hecken- und Kletterrosen werden störende, zu lange Triebe entfernt - generell müssen aber diese nicht geschnitten werden. Bei Beet- und Edelrosen kürzt man jene Triebe ein, wo die Gefahr besteht, daß sie durch den Schneedruck abbrechen könnten - der eigentliche Rückschnitt erfolgt erst im Frühjahr. Die Rose wird es ihnen mit voller Blütenpracht danken.
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 | Jetzt ist die optimale Zeit, den Rasen zu düngen Viele werden sich wundern: Jetzt Rasen düngen wieso? Wozu? Wächst doch nichts mehr. Genau. Und das ist es, was den Zeitpunkt optimal macht. OSCORNA Produkte sind reine Naturprodukte. Und die Natur düngt im Herbst. Das Material überdauert den Winter nahezu verlustfrei und steht im Frühjahr sofort zur Verfügung. Der Rasen hat somit alle Nährstoffe und kommt gesund und grün aus dem Winter noch ehe das "Unkraut" keimen kann. Und so gehts: Beim letzten Schnitt den Rasen kurz schneiden (auf 3cm) - danach mit Oscorna Bodenaktivator (200g/m²) und Oscorna Rasaflor düngen (100g/m²) - damit ihr Rasen gesund und kräftig aus dem Winter kommt (Generell gilt: umso später umso besser - es stellt für die Düngung auch kein Problem dar, wenn der Boden bereits gefroren ist!) Gleiches gilt für Bäume/Sträucher/Hecken - machen sie es wie die Natur - die Natur düngt im Herbst! Bringen sie auch in diesem Bereich Oscorna Bodenaktivator und Oscorna Baum/Strauch/Heckendünger auf - wichtig im ganzen Kronenbereich, dh so breit wie die Krone ist!
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 | Vor- und Nachbereitung ihrer Gartenbeete Jetzt wo die Beete abgeerntet werden, wird vielerorts umgestochen. Unser Tipp: Ersparen sie sich diese Mühe - in der Natur wird auch nicht umgegraben - sie zerstören dadurch den natürlich vorgegebenen Aufbau des Bodens. Gegen Lockern mit einer Gartenkralle oder Grabegabel spricht nichts. Idealerweise streuen sie auf ihre Beete nach dem Ernten und Lockern des Bodens Oscorna Bodenaktivator - ihr Garten wird sich im Frühjahr revanchieren. DENN NUR AUF EINEM GESUNDEN BODEN WACHSEN GESUNDE PFLANZEN!!! Im Frühjahr vervollständigen sie dies dann durch eine oberflächliche Zugabe von Kompost und Naturdünger (Oscorna Animalin = Ökotestsieger) Wir wünschen viel Spaß - und genießen sie den Herbst mit seinen Farben und Gerüchen in ihrem Garten!
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| Österreichischer Dokumentarfilm: HUMUS - Die vergessene Klimachance Humus ist ein exzellenter CO2-Speicher und hat tatsächlich das Potenzial unser Klima vom schlimmsten zu bewahren?! Einen ca. 10 minütigen Trailer sehen sie unter folgendem Link: Zum Trailer |
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| 25. September 2009 |
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Ich hab einen Beeren-Hunger! Rechtschreibfehler sind bei genauerer Betrachtungsweise in meinen kleinen Berichten immer wieder mal zu finden. |
Der "Beeren-Hunger" war aber durchaus beabsichtigt zumal die Herbstzeit nicht nur, wie schon oefter an dieser Stelle beschrieben, eine sehr gute Pflanz-Zeit ist, sondern auch die Haupterntezeit im Gartenjahr darstellt. Beeren, auch abseits von Ribisel & Co... Ich moechte heut aber nicht nur auf die allseits bekannten und beliebten Ribisel, Himbeeren, Brombeeren und Stachelbeeren eingehen, sondern auch einmal auf etwas seltenere, oft auch urspruenglichere, da meist in der freien Natur vorkommend, beschreiben. Einer meiner Lieblings-Alternativ-Obst-Straeucher ist der Dirndlstrauch (Cornus mas, auch Kornelkirsche, im Bild unten). DSG- Kunden wissen das, denn ich denk die meisten unter ihnen „mussten" meine Marmelade-Kreationen von diesem wunderbaren Natur-Strauch schon einmal verkosten. Die Fruechte sind etwas laenglich u. bei wilden Sorten von rotbraun bis dunkelrot gefaerbt. Im rohen Zustand kaum zu essen, weil sie sehr sauer sind. Gerade das gibt aber der Marmelade dann den interessanten, frisch-fruchtigen Geschmack. Heuer neu selbst ausprobiert habe ich auch die noch relativ wenig bekannte Apfelbeere (Aronia). Diese bildet etwa Kultur-Heidelbeer-grosse Fruechte, ganz kompakt in einer Dolde beisammen. Also die Ernte geht ruck-zuck. Einzukochen wie gewoehnliche Marmeladen oder auch Sirupe. Hier gibt's, wie auch bei der Kornelkirsche, bereits Zuchtsorten mit groesseren Fruechten u. verhaeltnismaessig mehr Fruchtfleischanteil. Zu den weiteren, nicht so bekannten Fruechten zaehlt wohl auch die Bayern- oder Minikiwi. Sie ist auch in unseren Breiten gut winterhart und, im Gegensatz zu ihrem bekannten Verwandten, der gewoehnlichen Kiwi, braucht sie keinen Befruchtungspartner. Die Frucht ist stachelbeerenaehnlich, sehr suess und saftig und ausserdem mit der Schale zu essen. Auch den Zuechtern von Obststraeuchern und Baeumen war die Auswahl vermutlich einmal zu klein geworden. So kreierten Sie neue Sorten aus bereits bekannten Beerenstraeuchern: zwei Vertreter stellen dieTaybeeren (Kreuzung aus Himbeere u. Brombeere), Jostabeeren (Johannisbeere, Ribisel u. Stachelbeere) dar. Grad die Jostabeere eignet sich sehr gut fuer Marmeladen, da sie den starken Eigengeschmack der schwarzen Ribisel gut in die Kreuzung einbringt. Natuerlich gibt's noch sehr viele weitere Sorten, die man zumindest als „Naschobst" in eine Gartengestaltung integrieren kann. Namentlich seien hier noch die Felsenbirne, Haselnuesse, Quitten u. Mispeln sowie auch der gute, alte Hollunder genannt. OK, ich muss jetzt wieder an den Herd, Birnenmarmelade soll´s heut noch werden! Fruchtige Gruesse, Ihre Service-Gaertner Reinhard Sperr C by www.DerServiceGaertner.at Reinhard Sperr, September 2009 |
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| 24. August 2009 |
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| Wieder einmal wartete unser Chef mit einer Überraschung auf uns. Ein freier Tag mitten unter der Woche? Nein. Vielmehr brachen wir zu einer rund einstündigen Reise auf. Unser Ziel konnten wir nur vermuten - Bad Schallerbach? Ja! Die Landesgartenschau 2009 (Botanica 09) rief und da es schon fast Tradition ist liesen wir uns gerne darauf ein. Nach Bad Hall 2005, Vöcklabruck 2007 war die Botanica 2009 unsere bereits 3. "gemeinsame" Landesgartenschau. 
Die ganze Service-Gaertner-Bande v.l.o.n.r.u. Raphael, Stefi, Manfred, Timi u. Angelika Es folgten die üblichen Startschwierigkeiten - wer hat seinen Lehrlingsausweis mit oder einen ähnlichen damit man an einen günstigeren Eintritt kommt? Nach zähen Verhandlungen mit der Kassiererin ging's dann endlich los. Pläne wurden studiert und eine Route geplant und dann ging doch jeder seiner Wege. (derer es viele gab dort, siehe naechstes Bild) 
Wie jedes Mal waren auch diesmal die Spielplätze der liebste Ort der Service Gärtner/innen denn in jedem von uns steckt doch noch ein Kind. Auch die Aussichtsplattform samt Rutsche wurde in Augenschein genommen. 

Interessantes gab es zum Teil in den Bezirksgärten zu entdecken und auch die großen Gartengestalter zeigten was sie zu bieten hatten. Es wurde kombiniert und komponiert mit Stauden, Steinen, Gräsern und Sträuchern die zum Teil nicht ganz alltäglich waren und heraus kamen einige interessante Besonderheiten. 


Auch auf die Natur wurde bezug genommen und so fand man immer wieder ein Nützlingshotel oder Trockenmauern. Ein Biotop wurde ebenso ausgemacht wie Mischkulturbeete. 

Gegen Ende unseres Rundganges durften wir auch die ausgestellten Exponate diverser Künstler/innen bewundern. Es wäre doch schön gewesen wenn diese zwischen den Sträuchern oder Themengärten platziert worden wären und nicht so stark mit Alleecharakter? 



Ich frage mich ob der Gartenzwerg (Gartenriese?!) als Maskottchen jedem gefiel wo sich bei diesem Objekt doch sehr starke gegenteilige Meinungen gebildet haben im Laufe der Zeit. 
Alles in allem eine gelungene Gartenschau bei der wir auch mit dem Wetter Glück hatten - nicht wie so oft bei der Arbeit wo es uns heuer einige Male eingeregnet hat. C by www.DerServiceGaertner.at, Stefanie Wassermann, DSG-Obergaertnerin, August 2009 Anbei noch ein paar Impressionen vom Bluetenflor der Landesgartenschau in Bad Schallerbach 2009: 


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| 15. Juni 2009 |
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| Am 15. April gönnten wir uns eine kleine Pause von unserer harten Arbeit und machten uns gegen Mittag auf in Richtung Wels. Dort erwartete uns ein (ent)spannender Nachmittag beim Arbeiten mit Säge, Bohrmaschine, Holz und Co. Doch bevors ans Werk ging musste noch benoetigtes Werkzeug entsprechend vorbereitet werden, was sichtlich nicht allen ganz leicht fiel... (Raphael)
In einem kurzen theoretischen Teil, den wir aufgrund des Stresses zum großen Teil verpassten, wurde einiges an Grundlagen über Nützlings-Hotels (Insekten-Hotel), Insekten und im Besonderen die div. Wildbienen erläutert. Danach ging’s auch schon ins Praktische über. Kurz wurde noch das “ Wie“ erklärt und dann konnten wir auch schon loshämmern, -sägen und –bohren. Den ganzen Nachmittag wurde mit mehr oder weniger Eifer an Vogelhäuschen und Hotel gearbeitet und die Ergebnisse können sich durchaus sehen lassen. 
Timi beretis mit einem fertigen Nistkasten und im 2. Bild ein Teil eines Nistkastens sowie fast fertiges Nuetzlichshotel Doch wer zieht den nun eigentlich ein in so ein Insektenhotel? Auf diese und weitere Fragen möchte ich nun hier etwas eingehen und soetwas wie eine kleine Bauanleitung fuer Ihr persoenliches Nützlingshotel/Insektenhotel geben: Wildbienen und Holzwespen legen in „freier Wildbahn“ ihre Gänge in abgestorbenem Holz oder auch unbehandelten Zaunpfählen an. Im Hotel nehmen diese Tiere auch Lehmziegel und Holzscheite (nur Hartholz wie Buche oder Eiche bitte) an, die angebohrt wurden. Der Durchmesser dieser liegt von 1 - 10mm bei einer Tiefe von 5-10cm. Als Faustregel hilft hier auch, die Löcher sollten 10mal so tief sein wie der Durchmesser. Auch Bündel von Stroh, Schilf und Bambushalmen oder Holunderzweigen denen das Mark herausgenommen wurde sowie Himbeer- und Brombeerzweige dienen als Quartier. Diese kann man Bündeln und in Bäumen aufhängen oder Lochziegel damit dicht befüllen und im Nützlingshotel einbauen. Weiteres werden auch Mauer-, Löcher-, Scheren-, Blattschneider- und Maskenbienen dieses Quartier beziehen ebenso Falten- und Grabwesen. 
Teamwork war hier ebenso wie in der Arbeit gefragt (Angelika u. Stefi) Ein solches Nützlings-Quartier an einer sonnigen Holzwand oder Mauer aufhängen am besten in Südöstlicher Ausrichtung, wo es windgeschützt und keinem Regen ausgesetzt ist. Dort bleibt es das ganze Jahr über hängen. Hummeln sind Erdbewohner und für diese lässt sich relativ leicht eine Unterkunft bauen. Einfach einen großen Tontopf bis zur Hälfte mit trockenem Moos, Gras oder Holzwolle füllen und verkehrt vergraben. Das Loch sollte gut sichtbar sein aber vor Regen geschützt unter Pflanzen liegen. 
Auch der Chef packte mit an und ist hier mit seinem Hotel schon recht weit fortgeschritten... In Nistkästen werden Vögel und Fledermäuse einziehen. Je mehr man aufhängt desto höher sind die Chancen dass jemand einzieht. Auf alle Fälle sollte man geduldig sein denn es können auch einige Jahre bis zur Erstbesiedelung vergehen. Nach Süden oder Osten ausgerichtete Wände oder Baumstämme in Sonniger Lage eignen sich besonders gut. Optimalerweise in 4m Höhe mit einem Zwischenabstand von mindestens 2m. Auf alle Fälle sollten Katzen oder Marder keinen Zugriff auf die Nester haben. Daher darauf achten das in Nähe der Mauer keine „helfenden“ Sträucher oder Bäume stehen und um Baumstämme gibt man einen Abwehrgürtel. Jeden Herbst gehören die Nistkästen dann ausgeräumt und sollten sich Hornissen oder Wespen eingenistet haben wartet man damit bis November. Gereinigt wird nur mit heißem Wasser und Bürste, keine Chemikalien oder Insektizide verwenden! Insgesamt ein recht spannender Nachmittag fuer alle Beteiligten und eine willkommene Auszeit vom mitunter recht harten Gaertner-Alltag. Gerne stehen wir fuer Auskuenfte u. Fragen zu diesem wie auch zu allen anderen in dieser Rubrik erwaehnten Themen gerne zur Verfuegung! 
Hier nochmal alle stolzen " neuten Hoteliers" Literaturtipp: Tiere auf Wohnungssuche von Schreiber R.L., Deutscher Landwirtschaftsverlag C by www.DerServiceGaertner.at Stefanie Wassermann, DSG-Obergaertnerin, Juni 2009 Weitere kreative Nutzlingshotels, fotografiert auf verschiedenen Gartenschauen und unseren Kunden:  

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| 12. April 2009 |
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Ich weiß, auch ohne solche Aufforderungen zieht es Sie im Moment gerade zu raus ins Grüne. Die Beete wollen gesäubert werden, frische Erde, Dünger und Komposte für die Ernährung unserer Pflanzen und, nicht zu vergessen, der Bodenlebewesen, wollen aufgebracht werden. Düngung zur Stärkung des Bodens und der Pflanzen
Das Angebot an Natur-Düngern, die Boden und Grundwasser nicht belasten und gleichzeitig das Pflanzenwachstum und die Pflanzenvitalität fördert, ist mittlerweile ein sehr breites. Da wir als Service-Gärtner ja auch Klimabündnis-zertifizierter Partnerbetrieb sind, suchen wir natürlich auch laufend nach umweltfreundlichen Alternativen in diesem Bereich. Heuer werden wir z.B. erstmals einen Dünger anbieten, der aus Maiskeimextrakten hergestellt wird. Im Lauf des Jahres folgt dann auch noch eine ganz interessante Innovation im Düngerbereich: und zwar Pflanznnährstoffe aus Regenwurmdung-Bin selber schon gespannt!
Neben verschiedenen organischen Düngern tragen auch Kulturmaßnahmen dazu bei die Vitalität des Bodens und der Pflanzen zu stärken: *Mulchen (= das Abdecken offenen Bodens z.B. mit Grasschnitt, Holzhächsel, Miscanthus,..)* Richtiges Gießen: keinesfalls in der Mittagshitze, je nach Philosophie am Morgen oder Abend – ich würde eher den Abend favorisieren. Und: Lieber selten, dann aber gut wässern!* Pflanzengerechter Schnitt: Lassen Sie sich beim Kauf Ihrer Pflanze vom Gärtner (uns?) beraten, wie die Pflanze geschnitten werden sollte. Nichtnur die Menschen legen Wert auf unterschiedliche Frisuren (siehe Bild unten!) 
Weiters können vom Schnee beschädigte Zweige sauber abgeschnitten werden. Bei den Obstbäumen ist`s höchste Zeit die Schere und Säge auszupacken, die Schnittarbeiten müssen bis zum Austrieb erledigt sein! „Mondsüchtige“ richten sich in diesem Fall an die passenden Tierkreiszeichen des Mondkalenders. Meine Meinung dazu: wir in der Gärtnerei würden uns ein bisschen schwer damit tun ausschließlich danach zu arbeiten. Wenn sich Interessenten aber bald genug melden versuchen wir es aber in unsere Planung zu integrieren. Und natürlich ist jetzt auch wieder Pflanz-Zeit ! Speziell der April ist eine gute Zeit um alle Gehölze, aber langsam auch Stauden und empfindlichere Gräser auszupflanzen. Die ersten Frühlingsboten beginnen ja bereits zu blühen-wenn Sie meinem Herbsttipp gefolgt sind und Blumen-Zwiebel gepflanzt haben- folgende Sorten können das ganze noch erweitern:Rankunkeln, Stiefmütterchen, Bellis, Frühlingsprimeln, Vergissmeinnicht, Tete à Tete Narzissen und viele mehr…!Ansonsten kann man sich jetzt noch um den Rasen kümmern: Vertikutieren, Düngen und Ausbesserungsarbeiten können bereits vorgenommen werden. Eine Nachsaat (oder Neueinsaat) ist aber nicht vor Ende April/Anfang Mai zu empfehlen (-> frostfrei!!) Nun halt ich Sie aber nicht mehr länger auf – ab ins Beet! Ihr Service Gärtner Reinhard Sperr C by www.DerServiceGaertner.at Reinhard Sperr, April 2009 |
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| 25. Februar 2009 |
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Auch eines der "ewigen Themen" im Garten ist der richtige Schnitt von Obstbaeumen. Es scheint teils auch in die Philosophie zu gehen, wenn man manche darueber sprechen hoert. Klar ist: jeder hat seine "Handschrift" beim Schneiden, gewisse Grundregeln sollte man aber befolgen, wenn man gesunde Baeume und gutes Obst sein Eigen nennen moechte. Ich werd im Anschluss ganz kurz versuchen, die aus meiner Sicht, wichtigsten Punkte durchzugehen: 1. Um welchen Schnitt handelt es sich? a) Pflanzschnitt Ist der Baum frisch gepflanzt, so sollte er einen Pflanzschnitt bekommen (unbedingt bei wurzelnackten Baeumchen notwendig, aber auch sinnvoll bei Ballenpflanzen). Dabei sucht man sich 3 bis 5 gleichmaessig um die Mitte verteilte Triebe aus, die zukuenftig die Krone bilden sollten (mit oder ohne Mitteltrieb, je nach Geschmack). Diese kuerzt man zumindest 1/3 bis 1/2 ein, jeweils mit einer Knospe nach aussen stehend. Ausnahmen bilden hier die Kronenformen, die nur einen Haupttrieb und keine weiteren Leittriebe besitzen wie der Spindelbusch oder auch Spalierbaeumchen, die je nach Gegebenheit meist mit 3 Leittrieben gezogen werden. Anschneiden der Wurzeln ebenfalls nicht vergessen (ca 1/2) b) Erziehungsschnitt Der Erziehungschnitt dient dem Aufbau der Krone. Dabei sollte man schon genau vor Augen haben, wie der Baum einmal aussehen sollte bzw. welche Kronenform er erhalten wird. Die beim Pflanzschnitt ausgesuchten Leittriebe werden beibehalten und sollten moeglichst gleichmaessig fortgefuehrt werden. Nicht zu steil nach oben, da ansonsten die Krone mittelfristig zuwaechst, aber auch nicht zu flach, denn sonst wird aus dem Leittrieb ein Fruchtrieb und dient nicht mehr dem Kronengeruest. Die Leittriebe werden alle in ca der gleichen Hoehe angeschnitten, wieder mit Knospen nach aussen, und ein, wenn vorhandener, Mitteltrieb wird eine Spur laenger gelassen. Die ersten sich bildenen Fruchttriebe (alle, die nicht als Leittriebe Verwendung finden) sollten moeglichst flach ansetzen, denn in einer waagrechten Position bilden diese Triebe als erstes die fuer die Frucht notwendigen Blueten. Weiters koennen alle Triebe, die in die Krone wachsen, rausgenommen werden um mehr Luft und Freiraum reinzubringen. Dies gilt auch fuer alle weiteren Schnitte Den Erziehungsschnitt wendet man so lange an, bis sich die ersten Fruchtriebe aufgrund des Fruchtbesatzes so stark nach unten neigen, dass sie schon mehr senkrecht als waagrecht sind. Hier kommen wir dann zum naechsten Schnitt- c) Erhaltungsschnitt Wie oben angefuehrt dient dieser Schnitt zur Verjuengung und Vitalisierung des Baumes. Aeltere, abgetragene Triebe werden gegen juengere, frische ausgetauscht. Also zu steil nach unten stehende werden dort abgeschnitten, wo ein junger leicht nach oben sich verzweigt. So bleibt der Baum bis ins hoehere Alter "jugendlich" und ertragreich. Den letzten Schnitt fuer ich jetzt nicht an, ok, oder doch: naemlich den mit der Motorsaege, wenn seine Tage gezaehlt sind... Ich weiss, dass alles ist sehr theoretisch und auch mit Skizzen schwer erklaert. Gerne kann ich Ihnen aber vor Ort ein paar Tipps zum richtigen Schnitt geben oder einen unserer professionellen Service-Gaertner schicken, der/die das gerne fuer Sie erledigt! Viel Spass beim Schneiden und bitte stuerzen Sie mir nicht ab dabei! Reinhard Sperr, Maerz 09 |
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