Die Volksschule Oberhofen zu Besuch beim Servicegärtner

21. Oktober 2015

Heute wars wieder mal so weit: 21 Drittklässler samt Lehrerin und Begleitperson der Volksschule Oberhofen am Irrsee wollten mehr übers Gärtnern wissen.

Auf dem “Praxis-Lehrplan” standen dieses Mal folgende Themen:

Was macht ein Gärtner?

Wer “macht” Boden und Erde?

Energiepflanzen – was ist das?

Kompost: Der Weg vom “Abfall” zum hochwertigen Dünger

Tulpen- und Narzissenzwiebelpflanzung

Kastanien-Miniermotte “live” unterm Mikroskop

Also realtiv viel Programm in nur gut zwei Stunden Zeit!

Das dachten wir uns auch und hielten uns nicht lange auf zu Beginn. Nachdem wir draufgekommen sind, dass es bei den Gärtnern einige verschiedene gibt (Gemüsegärtner, Baumschul-Gärtner, Zierpflanzen-Gärtner, Florist und natürlich auch Gartengestalter) hielten wir die die Vorstellung unseres Betriebs kurz und starteten gleich mit dem riesen Thema Boden und dessen Bewohner.

Im Anschluss machten wir einen kleinen Spaziergang zu unseren Energiepflanzen: Pappeln, Weiden, Robinien, Sidapflanzen und die zu der Zeit mit riesigen Blättern ausgestatteten Paulownia taten es den jungen Besuchern an. Jeder wollte ein Stück davon haben, weswegen wir kurzerhand noch einen Pappelsteckling für jeden runterschnitten. Ein paar Infos warum dieser Energiewald hier steht und was man damit machen kann, einmal quer durch den Elefantengras-Dschungel und schon gings weiter zur nächsten Station.

Kinder erleben den Energiewald hautnah

Energie-Kinder mit Energie-Wald :-)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Diese war mit dem großen Thema Kompost und wie der überhaupt entsteht auch nicht minder interessant. Nach kurzer Einführung buddelten wir etwas im schwarzen Gold, nahmen ein paar Schaufeln voll mit und pflanzten anschließend noch ein paar Blumenzwiebeln zum Mitnehmen.

Parallel zur Zwiebelpflanzung forschte Martina mit den interessierten Jungs und Mädels noch zur Kastanien-Miniermotte. Mancherorts schon im Hochsommer, spätestens aber um diese Zeit im Herbst findet man auf vielen Blättern erstmals die Frasschäden des lästigen Schädlings. Wenn man genauer hinschaut bzw. so ein Blatt gegen das Licht hält kann man sogar die Larve, die sich im Blatt bewegt, erkennen.

So, nun aber genug gelernt, gespflanzt und geforscht! Jetzt gibts Jause und noch ein bisschen Spielen im herbstlichen Garten.

Reinhard Sperr im Oktober 2015

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2 Gedanken zu „Die Volksschule Oberhofen zu Besuch beim Servicegärtner

  1. Leider hats direkt nicht geklappt, möchten euch aber diesen wundervollen Kommentar nicht vorenthalten:

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    Liebes Servicegärtnerteam!

    Vielen vielen Dank für den schönen, interessanten, spannenden Tag, den Florian in eurer Gärtnerei verbringen durfte.
    Er kam ganz euphorisch und gut gelaunt nach Hause – so soll Schule öfter sein (was so ein Mikroskop alles ausmacht!)!

    Felix war ganz traurig, dass es das bei ihm noch nicht gegeben hat!

    Danke für die Super-Führung und die interessanten Mitgebsel, danke für eure viele Mühe und natürlich besonders auch für die gute und so auswahlreiche Verpflegung (Martina bist wieder nur in der Küche gestanden!).

    Die Pflanzen werden gleich in den neuen Garten übersiedelt !

    Schöne Grüße

    Monika & Co

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